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Bauchemie
Sika-Familienaktionäre wollen Prüfung von Ribar

Monika Ribar
Monika Ribar, VerwaltungsrätinQuelle: Keystone

Die Schenker-Winkler-Holding verlangt eine Prüfung von Verwaltungsrätin Monika Ribar. Dabei geht es um ein umstrittenes Mandat.

Veröffentlicht am 07.03.2018

Die Schenker-Winkler-Holding (SWH), die den Bauchemiekonzern Sika an den französischen Konkurrenten Saint-Gobain verkaufen möchte, stellt für die bevorstehende Sika-Generalversammlung mehrere Traktandierungsbegehren.

Laut einer Medienmitteilung von Sika vom Dienstagabend beantragt die SWH die Durchführung einer Sonderprüfung «über verschiedene Fragen zur Verwaltungsratsposition von Monika Ribar bei der Capoinvest Ltd. im Verhältnis zu ihrem Mandat als Sika-Verwaltungsrätin». Ausserdem sollen in der Sonderprüfung die von 2015 bis 2017 an die Sika-Verwaltungsräte ausbezahlten Zuwendungen geprüft werden.

SBB-Verwaltungsratspräsidentin Ribar hatte Mitte November Fehler im Zusammenhang mit einem umstrittenen Mandat im Capoinvest-Verwaltungsrat einräumen müssen. Jean-Claude Bastos, der die Capoinvest kontrolliert, war in der Vergangenheit wegen mehrfacher ungetreuer Geschäftsbesorgung verurteilt worden.

Zudem beantragt die SWH laut Mitteilung die Zuwahl von Jacques Bischoff als weiteren SWH-Vertreter in den Verwaltungsrat und seine Wahl zum Sika-Verwaltungsratspräsidenten.

Der Sika-Verwaltungsrat werde die eingereichten Begehren prüfen und zu gegebener Zeit dazu Stellung nehmen, heisst es in der Medienmitteilung.

(sda/tdr/bsh)

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