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Widerspruch
Sika-Grossaktionäre kämpfen weiter gegen Opting-Out

Klebstoffhersteller Sika: Kein Ende des Konflikts in Sicht. Keystone

Die Sika-Aktionäre Cascade und Gates Foundation wollen weiter gegen die Gültigkeit der Opting-Out-Klausel vorgehen. So soll der Verkauf an Saint-Gobain doch noch gestoppt werden.

Veröffentlicht am 02.04.2015

Die Sika-Aktionäre Cascade und Gates Foundation wollen den Entscheid der Übernahmekommission (UEK) zur Gültigkeit der Opting-Out-Klausel bei der Übernahme von Sika durch Saint Gobain nicht akzeptieren.

Man sei mit der Argumentation und der Schlussfolgerung der UEK nicht einverstanden und werde bei der Finanzmarktaufsicht Finma gegen die Entscheidung Widerspruch einlegen, heisst es in einer Mitteilung von Cascade und Gates Foundation am Donnerstag.

UEK stärkt Erben den Rücken

Die UEK hatte im Streit um die Übernahme des Baustoffherstellers Sika in einem zweiten Entscheid erneut der Erbenfamilie den Rücken gestärkt.

Demnach findet bei dem geplanten Verkauf des Aktienpakets die in den Sika-Statuten enthaltene Opting-Out-Klausel Anwendung und Saint-Gobain muss den übrigen Aktionären kein Kaufangebot für ihre Aktien unterbreiten.

(awp/gku/ama)

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