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Erfolg
Sika mit grosser Gewinnsteigerung

Das Lager mit Industriewerkstoffen der Sika. Sika produziert verschiedene Werkstoffe für den Hoch- und Tiefbau. (Bild: Keystone)

Wird auf der Welt betoniert oder geklebt dann stehen die Chancen gut, dass Sika die Stoffe liefert. Der Baustoffproduzent übertrifft die Erwartungen mit einer überproportionalen Gewinnsteigerung.

Veröffentlicht am 30.10.2013

Der Bauchemie- und Klebstoffhersteller Sika hat in den ersten neun Monaten 2013 deutlich zugelegt und den Gewinn überproportional gesteigert. So wuchs der Umsatz um 4,7 Prozent auf 3,81 Milliarden Franken, in Lokalwährungen hätte das Plus gar 6,7 Prozent betragen. Darin enthalten ist auch ein Akquisitionseffekt von 2,0 Prozent, wie das Unternehmen mitteilte.

Die Bruttomarge kam mit 52,6 Prozent auf Vorjahreshöhe zu liegen, der Bruttogewinn nahm folglich von Januar bis September um 4,8 Prozent auf 2,00 Milliarden Franken zu. Der Ebit stieg um 13 Prozent auf 390,0 Millionen und der Reingewinn um 15 Prozent auf 255,9 Millionen Franken.

Über den Erwartungen

Damit hat Sika die Erwartungen der Analysten übertroffen. Die durchschnittlichen Schätzungen der von AWP befragten Experten beliefen sich für den Umsatz auf 3,78 Milliarden, für den Bruttogewinn auf 2,01 Milliarden, für den EBIT auf 378,0 Millionen und für den Reingewinn auf 247,1 Millionen Franken.

Vor allem das dritte Quartal ragte mit einem Umsatzwachstum von 10,6 Prozent in Lokalwährungen positiv heraus. Das sei das bis anhin beste Quartalsergebnis des Jahres, so Sika.

Zuversicht für 2013

Mit Blick auf das Gesamtjahr 2013 gibt sich Sika zuversichtlicher als zuletzt. Inklusive Akquisitionen rechnet das Unternehmen mit einem Umsatzwachstum in Lokalwährungen von 5 bis 7 Prozent, bis anhin wurden 4 bis 6 Prozent in Aussicht gestellt. Für das vierte Quartal wird mit negativen Währungseffekten in einigen wichtigen Absatzmärkten sowie akquisitionsbedingten Zusatzaufwendungen gerechnet.

Bei der Profitabilität geht Sika von einer überproportionalen Steigerung des Ebit um 10 bis 13 Prozent aus, heisst es weiter. Bisher war von einer «leichten» Verbesserung der Profitabilität die Rede.

(awp/tke)

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