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Sika verhandelt nun selbst über einen Zukauf

Bauchemie- und Klebstoffhersteller Sika: Braucht die Zustimmung der Kartellbehörden. Keystone

Während sich die Sika-Führung gegen eine Übernahme durch die französische Konkurrentin Saint-Gobain wehrt, arbeitete sie selber an einer Akquisition.

Veröffentlicht am 22.01.2015

Sika befindet sich in exklusiven Verhandlungen zum Kauf von Axson Technologies. Die Gespräche würden mit dem Management und Aktionären der französischen Axson-Gruppe geführt, teilte der Schweizer Bauchemie- und Klebstoffhersteller mit.

Die Technologie-Sparte von Axson sei führend bei Harzen und Elastomeren für Design, Prototypen- und Werkzeugbau, Strukturklebstoffe, Verbundwerkstoffe und Verkapselungsprodukte. Diese kommen in den Märkten Automobile, Schifffahrt, erneuerbare Energien, Sport, Freizeit und Bau zum Einsatz.

Mehr als 1000 Mitarbeitende

Für eine Übernahme von Axson Technologies brauche es die Zustimmung der Kartellbehörden, auch Arbeitnehmervertreter müssten einbezogen werden, hiess es.

Die gesamte französische Axson-Gruppe erzielt mit über 1000 Mitarbeitenden einen Umsatz von rund 250 Millionen Euro. Der Geschäftsbereich Axson Technologies kommt laut einem Sika-Sprecher auf einen Umsatz im Bereich einer höheren «zweistelligen Millionenzahl».

(sda/tno)
 

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