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Singapurs Staatsfonds beunruhigt über UBS-Debakel

Das Treffen zwischen dem GIC und der UBS-Spitze soll laut Medienberichten vorverschonben worden sein. (Bild: Keystone)

Der Singapurer Staatsfonds GIC, einer der Grossaktionäre der UBS, hat sich «enttäuscht und beunruhigt» über das Milliardenfiasko der Grossbank geäussert. Laut Medienberichten könnte der Staatsfonds pe

Veröffentlicht am 20.09.2011

GIC hält derzeit 6,4 Prozent an der UBS, die vergangene Woche einen Fehlbetrag von insgesamt 2,3 Milliarden Dollar bekanntgeben musste, nachdem sich ein Händler in der Londoner Investmentbank-Niederlassung mit unerlaubten Geschäften massiv verzockt hatte.

GIC möchte nun, dass die UBS ihr ramponiertes Image wieder aufpoliert. Die UBS sei eine gut kapitalisierte Bank mit einer unverändert starken Vermögensverwaltung, betonte eine Sprecherin des Staatsfonds am Dienstag.

Die GIC-Beteiligung an der Grossbank ist aufgrund des seit der Finanzkrise massiv gefallenen UBS-Aktienkurses gegenwärtig noch 2,5 Milliarden Franken wert. Ende 2007 hatte der Fonds als Retter in der Not für 11 Milliarden UBS-Aktien gekauft, nachdem die Bank die ersten Milliardenabschreiber wegen der US-Hypothekenkrise hatte.

Laut dem «Tages-Anzeiger» besprechen der UBS-Verwaltungsrat und Top-Manager der Bank, darunter Konzernchef Oswald Grübel, während einer ordentlichen Sitzung in Singapur die Folgen des am vergangenen Donnerstag bekannt gegebenen Milliardenverlusts. Grübel hatte am Wochenende einen Rücktritt deswegen abgelehnt.

(rcv/kgh/sda)

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