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Sinkende Immo-Rendite: Hiag verdient weniger

Hiag Immobilien: Seit 2014 an der Six kotiert. Keystone

Mehr Ertrag, weniger Gewinn: Das ist die Bilanz für das Geschäftsjahr der Basler Immobilienfirma Hiag. Unterm Strich fällt der Gewinn um fast ein Viertel.

Veröffentlicht am 20.03.2017

Die Liegenschaften der Immobilienfirma Hiag haben im Geschäftsjahr 2016 mehr Ertrag erwirtschaftet. Dennoch verdiente das Basler Unternehmen aufgrund von Neubewertungen unter dem Strich weniger als im Vorjahr.

Der Überschuss lag im abgelaufenen Jahr bei 46,4 Millionen Franken, wie Hiag am Montag mitteilte. Im Vorjahr betrug das Ergebnis noch rund rund 60 Millionen Franken. Grund für den tieferen Erfolg war eine tiefere Neubewertung der Immobilien. Der Betriebsgewinn auf Stufe Ebitda sank im gleichen Zeitraum von 65 Millionen auf 56 Millionen Franken.

Weniger Leerstand

Dennoch spricht Hiag von einem erfolgreichen Geschäftsjahr. So warfen die Liegenschaften mit 52,4 Millionen Franken im vergangenen Jahr 2,4 Prozent mehr ab als im Vorjahr. Die Leerstandsquote verbesserte sich um 0,7 Prozentpunkte auf 15,3 Prozent und die Nettorendite stieg von 5,45 im Vorjahr auf 5,52 Prozent. Das Immobilienportfolio wurde von 1,23 Milliarden Franken auf 1,24 Milliarden ausgebaut und umfasste per Ende Berichtsjahr 112 Liegenschaften.

Für das laufende Geschäftsjahr will Hiag den Liegenschaftsertrag weiter steigern. Die bestehenden Promotionsprojekte würden auch im 2017 wieder Finanzierungsmittel beisteuern, heisst es. Den Aktionären wird eine Erhöhung der Dividende auf 3,60 Franken von zuvor 3,50 Franken je Aktie vorgeschlagen.

(sda/ise/me)

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