Die Industriegruppe Bucher Industries hat im ersten Halbjahr 2016 weniger umgesetzt und verdient. Die Berichtsperiode war insbesondere vom Rückgang der Geschäfte in der Landtechnik geprägt. Entsprechend senkt Bucher die Guidance für das laufende Jahr etwas.

Bucher meldete am Mittwoch einen Rückgang des Bestellungseingangs um 5,8 Prozent auf 1,09 Milliarden Franken und des Umsatzes um 7,2 Prozent auf 1,25 Milliarden. Der Auftragsbestand per Ende Juni lag mit 564 Millionen um 2,7 Prozent über dem Wert von Ende 2015. Die Stimmung in den Märkten von Bucher sei insgesamt verhalten gewesen, so das Unternehmen in der Mitteilung.

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Weniger Gewinn

Die tieferen Erträge schlugen auf die Gewinnzahlen durch: Das operative Ergebnis auf der Stufe Ebit lag um 8,8 Prozent unter dem Vorjahreswert bei 107,4 Millionen Franken, wobei die Ebit-Marge um 20 Basispunkte auf 8,6 Prozent fiel. Der Reingewinn ging um 8,2 Prozent auf 73,0 Millionen Franken zurück, nach Minderheiten waren es 74,2 Millionen. Damit hat Bucher die Erwartungen der Analysten knapp erfüllt. Der AWP-Konsens für den Auftragseingang lag bei 1,08 Milliarden Franken, für den Umsatz bei 1,27 Milliarden, für den Ebit bei 107,1 Millionen und für den Reingewinn nach Minderheiten bei 72,6 Millionen Franken.

Für das laufende Jahr 2016 reduziert Bucher nun die Guidance. Neu geht das Unternehmen von einem knapp gehaltenen Umsatz und einer leichten Abnahme von Betriebs- und Konzernergebnis aus. Bis dato hatte Bucher «insgesamt gehaltene» Kennzahlen in Aussicht gestellt.

(awp/ise)