Die Schweizer Börse SIX hat eine Untersuchung gegen das Tessiner Fördertechnik-Unternehmen Interroll wegen möglicher Verletzung der Offenlegungsvorschriften von Management-Transaktionen eröffnet.

Die Untersuchung erfolge im Zusammenhang mit Fragen zur organisatorischen Umsetzung der Meldepflichten, teilte die SIX Exchange Regulation mit. Die Dauer des Untersuchungsverfahrens sei nicht bestimmt. Über das laufende Verfahren werde keine Auskunft erteilt.

Interroll selbst teilte mit, dass das Unternehmen für das erste Halbjahr 2011 mit einem leicht höheren Umsatz von rund 138 Millionen Franken rechnet. In lokalen Währungen werde der Umsatzzuwachs im zweistelligen Prozentbereich ausfallen.

Der Betriebs- und Reingewinn würden überproportional steigen. Die Betriebsgewinnmarge dürfte dabei knapp gegen zehn Prozent des Umsatzes betragen. Zur Umsatzsteigerung würden weitestgehend alle Produktgruppen beitragen.

Im ersten Halbjahr 2010 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 136,8 Millionen Franken. Der Betriebsgewinn (Ebit) belief sich auf 7,5 Millionen Franken und der Reingewinn auf 5,3 Millionen Franken. Im Gesamtjahr 2010 hatte Interroll seinen Gewinn fast verdreifacht auf 14,4 Millionen Franken. Der Betriebsgewinn stieg auf 20,4 Millionen Franken.

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(laf/tno/sda)