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Euro-Zahlungen
Six stärkt Position als Bankendienstleister

Zahlungs-Riese: Die SIX-Group wickelt die Mehrheit aller Kartenzahlungen in der Schweiz ab.
Six kauft von Postfinance, Credit Suisse und UBS die Anteile an der Swiss Euro Clearing Bank. Quelle: Keystone

Six übernimmt die Zahlungsverkehrsbank Swiss Euro Clearing Bank neu vollständig. Das stärkt ihr Angebot als Abwickler von Euro-Zahlungen.

Veröffentlicht am 04.09.2018

Der Finanzinfrastrukturbetreiber SIX stärkt seine Position als Banken-Dienstleister. Die Gruppe hat ihre Beteiligung an der deutschen Zahlungsverkehrsbank Swiss Euro Clearing Bank (SECB) auf 100 Prozent von zuvor 25 Prozent erhöht. Gekauft wurden die Anteile von UBS, Credit Suisse und Postfinance, die zuvor ebenfalls je 25 Prozent an der SEBC hielten.

Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, wie es in einer Medienmitteilung vom Montag hiess. Der Vollzug wird, abhängig von den behördlichen Genehmigungen, im vierten Quartal erwartet.

Die SECB stellt die Verbindung zu den wichtigsten Euro-Clearingsystemen her und wickelt den Zahlungsverkehr in Euro ab, primär für Banken und Finanzinstitute aus der Schweiz und Liechtenstein. Zudem ist die Bank System Manager des in der Schweiz durch die SIX betriebenen «euroSIC»-Systems sowie Liquiditäts-Manager und Settlement-Agent für die Teilnehmer. Six als Dienstleisterin des Schweizer Finanzplatzes ist die grösste SECB-Kundin.

(awp/me/mbü)

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