Sixt hat 2013 deutlich mehr Geld verdient als erwartet. Deutschlands grösster Autovermieter verbuchte unter dem Strich einen Gewinn von gut 94 Millionen Euro, ein Plus von rund 19 Prozent verglichen mit 2012.

Konzernchef Erich Sixt hatte ursprünglich sogar mit einem Gewinnrückgang gerechnet, allerdings nach einem starken dritten Quartal die Erwartungen wieder nach oben geschraubt. Der Umsatz wuchs 2013 um gut 4 Prozent auf 1,67 Milliarden Euro, wie Sixt in München mitteilte. Besonders gut lief das Geschäft im Ausland. Inzwischen macht Sixt 41 Prozent seiner Umsätze ausserhalb Deutschlands.

Ausbauschwerpunkt USA

Ein Schwerpunkt des internationalen Ausbaus liegt in den USA. Dort hatte Sixt 2011 zunächst in Florida mit einer Station am Flughafen Miami angefangen. Inzwischen sind es 26 Stationen. Zwar verdient Sixt dort bisher kein Geld, das Unternehmen verspricht sich aber viel vom grossen und umkämpften Vermietmarkt in Amerika. Auch in Europa will Sixt weiter Marktanteile gewinnen. In Europa will Sixt früheren Plänen zufolge bis 2015 Marktführer vor den Rivalen Europcar, Avis oder Hertz sein.

Anzeige

(sda/awp/chb)