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Jahreszahlen
Smartphone-Geschäft belastet Huawei

Huawei: Hohe Investitionskosten für Smartphones. Keystone

Der Gewinn des chinesischen Telekomriesen Huawei hat im Geschäftsjahr 2016 nahezu stagniert. Unter anderem wegen steigender Forschungs- und Marketingausgaben.

Veröffentlicht am 31.03.2017

Der chinesische Telekomriese Huawei weist fürs Geschäftsjahr 2016 einen nahezu stagnierenden Gewinn aus. Unter anderem wegen steigender Forschungs- und Marketingausgaben, mit denen der Konzern im Geschäft mit Smartphones weiter an Boden gewinnen will, stieg der Reingewinn lediglich um 0,4 Prozent auf 37,1 Milliarden Yuan (5,4 Milliarden Franken).

Der Umsatz legte laut des vorgelegten Jahresberichts 2016 um 32 Prozent auf 521,6 Milliarden Yuan (70,3 Milliarden Euro) zu. Huawei erzielt zwar den grössten Teil seines Umsatzes noch immer mit der Netzwerksparte, hat in den letzten Jahren aber sein Geschäft mit Smartphones deutlich ausgebaut. Hinter Apple und Samsung rangieren die Chinesen mittlerweile auf dem dritten Platz bei den weltweiten Verkäufen.

Spitze ist das Ziel

Ziel des Unternehmens aus dem südchinesischen Shenzhen ist es, in den kommenden Jahren an die Spitz der Smartphone-Bauer vorzurücken. Gefährdet ist dieser Plan ausgerechnet durch die immer intensivere Konkurrenz auf dem Heimatmarkt, wo Huawei 2016 seinen Spitzenplatz an den chinesischen Smartphone-Bauer Oppo abgeben musste. Huawei ist in mehr als 170 Ländern und Regionen aktiv und macht mehr als zwei Drittel seines Geschäfts ausserhalb Chinas.

(sda/chb)

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