Die Schweizer Börse dürfte unterstützt von positiven Vorgaben aus Fernost fester starten. Die Bank Julius Bär berechnete den SMI vorbörslich um 0,2 Prozent höher mit 8183 Zählern. Der SMI Future notierte kurz nach Handelsstart um 0,3 Prozent fester auf 8184 Punkten.

Am Vortag hatte die Schwäche der Marktschwergewichte Nestle, Novartis und Roche eine Erholung des Marktes verhindert und der Leitindex schloss um 0,1 Prozent leichter. Die Börsen in London und in New York waren am Montag feiertagsbedingt geschlossen. 

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Impulse dürften von der Schweizer Handelsstatistik ausgehen. Im April stiegen die Uhrenexporte gegenüber dem Vorjahr nominal um 5,7 Prozent und real um 2,3 Prozent auf 1,8 Milliarden Franken. Die Aktien der beiden Luxusgüterhersteller Richemont und Swatch wurden im vorbörslichen Geschäft um 0,5 respektive 0,7 Prozent höher indiziert. Am Vormittag werden zudem Konjunkturzahlen aus Frankreich und am Nachmittag aus den USA veröffentlicht. 

Urs Rohner, Präsident der Credit Suisse, sagte in einem Interview mit der «NZZ» im Zusammenhang mit dem US-Steuerstreit, auch eine auf den ersten Blick schmerzhafte Lösung sei für alle besser als gar keine Lösung. 

Die Privatbank Julius Bär hat den Transfer des Hongkong- und Singapur-Geschäfts von Merrill Lynchs International Wealth Management begonnen. Der Prozess werde voraussichtlich im ersten Quartal 2014 abgeschlossen sein. Damit dürften sich die verwalteten Vermögen der Bank in Asien verdoppeln. 

Der Bau- und Tourismuskonzern Orascom hat den Verlust im ersten Quartal auf 19,1 Millionen von 4,0 Millionen Franken ausgeweitet. Die Gesellschaft hat ein Kostensenkungsprogramm gestartet, um in den nächsten zwei bis drei Jahren 40 bis 45 Millionen Franken einzusparen. 

Der Medizintechniker Ypsomed hat 2012/13 einen Gewinneinbruch auf 1,6 Millionen von 8,5 Millionen Franken erlitten. Die Trendwende sei aber erreicht. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet die Firma ein Umsatzwachstum von gegen zehn Prozent und eine annähernde Verdoppelung des operativen Gewinns. 

Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat Isavuconazol der Biotechfirma Basilea zur Behandlung von invasiver Aspergillose den Orphan-Drug-Status erteilt. Vorbörslich gewann die Aktie gut vier Prozent.

(muv/rcv/reuters)