McDonald’s nimmt das Problem Littering sehr ernst und setzt sich seit der Eröffnung seines ersten Restaurants im Jahr 1976 aktiv mit dem Thema auseinander. Das Gastronomieunternehmen begegnet diesem gesellschaftlichen Problem mit Eigeninitiative und in Zusammenarbeit mit Gemeinden, Kantonen und dem Bund sowie mit weiteren interessierten Stellen. Das Engagement von McDonald’s Schweiz für mehr Lebensqualität und weniger Abfall auf Strassen und öffentlichen Plätzen umfasst vier Bereiche.

Abfallpolitischer Grundsatz

Der Grundsatz von McDonald’s lautet: «Abfall vermeiden, vermindern und wiederverwerten.» Die Verpackungen von McDonald’s werden laufend optimiert und bestehen mittlerweile durchschnittlich zu 88% aus nachwachsenden Rohstoffen wie Papier und Karton. Gut 40% der anfallenden Abfälle führen die Restaurants über ein eigenes Recyclingsystem einer sinnvollen Wiederverwertung zu.

Auf dem Gelände der Restaurants stellt McDonald’s genügend und geeignete Abfalleimer auf, die mit auffälligen Botschaften beschriftet sind. In Absprache mit den Behörden, platziert McDonald’s auch in der Nähe der Restaurants auf freiwilliger Basis zusätzliche Eimer. Für das Recycling der PET-Flaschen stehen eigens für McDonald’s entwickelte Container zur Verfügung.

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Freundliche Botschaften

Neben den Kurzbotschaften auf Abfalleimern informieren die Restaurants auch auf Tischsets und Verpackungen sowie mit Broschüren die Gäste über das Thema Littering. So wird angestrebt, deren Eigenverantwortung zu stärken.

Seit mehreren Jahren engagiert sich McDonald’s zudem an den lokalen Clean Up Days. In diesem Jahr hat mehr als die Hälfte der Restaurants an diesen Aktionstagen teilgenommen, die im Rahmen des Projekts «Wahre Werte» von Praktischer Umweltschutz Schweiz (siehe auch Seite 59) stattfinden. Zusätzlich unterstützt McDonald’s die schweizweite Kampagne der IGSU.

Freiwillige Aufräumtouren

Täglich gehen die Mitarbeitenden zweimal auf Aufräumtour rund um die 148 Restaurants. Sie sammeln herumliegende Abfälle ein und entsorgen sie fachgerecht; übrigens auch Abfälle, die nicht von McDonald’s stammen.

Diese Massnahmen sind häufig Bestandteil des freiwilligen Verhaltenskodexes für Verkaufsstellen von Unterwegsverpflegung des Städteverbandes, den die Restaurantmanagements mit den Gemeinden vereinbaren und umsetzen. McDonald’s Schweiz war aktives Mitglied der Arbeitsgruppe, die diesen Kodex erarbeitet hat. Das Gastronomieunternehmen ist auf vielen Ebenen ein aktiver Gesprächspartner, zum Beispiel am runden Tisch des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) oder an der Koordinationsplattform Thurgau.