Alle Musiker, Bands, Rapper, Chansonniers können aus dem Vollen schöpfen. Denn die IG saubere Umwelt (IGSU) lanciert zusammen mit der Musikplattform Mx3.ch den ersten nationalen Anti-Littering-Song-Contest. Beim grossen Wettbewerb kann die ganze Schweizer Musikszene mitmachen. Einzige Voraussetzung: Die Texte der Darbietungen müssen dem Littering - dem achtlosen Wegwerfen von Abfall - den Kampf ansagen.

Auf die drei Contest-Sieger, egal ob Bands oder Einzelkünstler, warten je 5000 Fr. Prämie. Einsendeschluss der Contest-Songs ist der 30. September 2009 direkt auf www.mx3.ch mit dem Vermerk «IGSU». Die Texte können in allen Landessprachen inklusive rätoromanisch und auch Mundart plus Englisch sein. Ob Chanson, Electro, Folk, Jazz, Reggae oder Rock, der Musikstil ist völlig frei.

«Der Contest wird das Thema Littering auf breiter Basis aufgreifen und wir werden auch auf diesem Weg Denkanstösse gegen das achtlose Wegwerfen vermitteln», ist Daniel Frischknecht von der Igora-Genossenschaft überzeugt.

Jury mit prominente Vertretern

In der Jury sitzen neben Rapper Griot Vertreter von Mx3.ch und von internationalen Musiklabels, von Musikredaktionen von Gratiszeitungen und von Schweizer Radiostationen. Der eigentliche Big Bang für die drei besten Anti-Littering-Songs ist am 15. Oktober 2009. Dann werden die drei Sieger aus dem nationalen Contest gekürt.

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NACHGEFRAGT Rapper Griot, Musiker und Jury-Mitglied


«Schon zwölf Songs, wir sind sehr gut gestartet»

Rapper Griot hat letztes Jahr mit dem Recycling-Rap zum Refrain «Was isch los? Zeig Respäkt und wirf nid wäg» die Bevölkerung bewegt und besonders die Jungen zu mehr Recycling motiviert. Die IG saubere Umwelt hat Rapper Griot deshalb zur Unterstützung bei der Lancierung des ersten Song Contests und zusätzlich als Jurymitglied engagiert.

Seit Mai läuft der Contest? Wie ist der Verlauf?

Rapper Griot: Der Contest verläuft sehr gut. Wir sind sehr gut gestartet. Es haben schon diverse Bands ihren Song gepostet. Und dies in verschiedenen Sprachen und verschiedenen Musikstilen.

Gibt es etwas Besonderes?

Griot: Es freut mich sehr, dass sogar eine Schulklasse mitmacht. Interessierte können den Verlauf selbst auf www.mx3.ch mitverfolgen.

Wie viele Songs erwarten Sie bis im September 2009?

Griot: Keine Ahnung. Bis jetzt sind bereits zwölf Songs eingegangen. Nach nur einem Monat ist dies eine beachtliche Zahl. Ich denke, dass noch viele Bands mitmachen werden. Branchenüblich ist, dass man erst auf den letzten Drücker loslegt. Die Preise sind ja auch sehr attraktiv ...

Auf was werden Sie bei der Juryrung besonders achten?

Griot: Da es sich um verschiedene Musikrichtungen handelt, vor allem auf den Vibe und als Rapper natürlich auf die Aussage des Songs.

Werden Sie mit den Songs eine Anti-Littering-CD erstellen?

Griot: Ich selber nicht, aber die Idee ist sicher eine Überlegung wert.

Was gibt es sonst für Möglichkeiten, um die Songs verstärkt in die Öffentlichkeit zu tragen?

Griot: Da könnten die Bands aktiv mithelfen, vor allem mit den Internet-Tools wie Myspace, Youtube oder Facebook.