1. Home
  2. Unternehmen
  3. So viel arbeitet die Schweiz

Arbeit
So viel arbeitet die Schweiz

Die Bäuerinnen und Bauern arbeiten in der Schweiz mit Abstand am meisten – und sind am seltensten krank. Erst mit einigem Abstand folgen die anderen Branchen. Ein Überblick.

Veröffentlicht am 21.05.2015

Wie viel arbeiten die Schweizerinnen und Schweizer? Neue Zahlen des Bundesamtes für Statistik beantworten diese Frage: Im Schnitt schafften die vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer 2014 pro Woche 41 Stunden und 20 Minuten. Damit ging die Arbeitszeit sei 2010 leicht um 5 Minuten zurück. Beeindruckend: Mit Abstand am meisten wird in Land- und Forstwirtschaft gearbeitet, nämlich über 45 Stunden wöchentlich.

Damit nicht genug: Wie die neuen Daten zeigen, sind die schweizerischen Bäuerinnen und Bauern über alle Branchen hinweg auch am seltesten krank: Die Quote der gesundheitsbedingten Absenzen lag lediglich bei 1.2 Prozent im vergangenen Jahr. Wie zu erwarten, machen Krankheit oder Unfall schweizweit den grössten Anteil (75 Prozent) der jährlichen Absenzen aus.

Schweizer machen mehr Ferien

Wird in der Landwirtschaft wie schon seit vielen Jahren am meisten gearbeitet, steht die gut entlohnte Finanzbranche im Ranking derweil auf dem zweiten Rang – obgleich die Bankerinnen und Banker auf deutlich weniger tatsächliche Wochenstunden kommen: Vollzeitbeschäftigte arbeiten dort fast 42.5 Stunden.

Ausländer arbeiten der Statistik zufolge übrigens mehr als Schweizer: Im vergangenen Jahr wurden fast 32 Prozent der Arbeitsstunden von Ausländerinnen und Ausländern geleistet – dabei machen sie insgesamt lediglich 29.5 Prozent der Beschäftigten aus. 2014 machte die Schweiz rund 5.1 Wochen Ferien. Damit setzt sich die seit bald 20 Jahren beobachtete steigende Tendenz fort. So betrug die durchschnittliche Feriendauer 1996 noch 4,6 Wochen.

In der Bildergalerie oben finden Sie eine Übersicht über die Branchen mit den höchsten und niedrigsten Arbeitsstunden pro Woche.

(moh)

Anzeige