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Bilanz
Société Générale wappnet sich für neue Bussen

Société Générale: Der Hauptsitz ist im Pariser Business-Viertel La Défense. Keystone

Die zweitgrösste Bank Frankreichs legt Zahlen auf den Tisch. Der Gewinn steigt, gleichzeitig erhöhen sich auch die Rückstellungen. Fast eine halbe Milliarde Euro legen die Franzosen extra zur Seite.

Veröffentlicht am 11.02.2016

Hohe Sonderlasten wegen Rechtsstreitigkeiten drücken auf den Gewinn der zweitgrössten französischen Bank Société Générale. Der Überschuss summierte sich im vierten Quartal auf 656 Millionen Euro, wie das Institut am Donnerstag in Paris mitteilte.

Damit wurde die Prognosen der Analysten knapp verfehlt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ergibt sich dennoch ein Plus von fast einem Fünftel, vor allem dank des Privatkundengeschäfts im Heimatmarkt.

Höhere Rückstellungen

Für Rechtsstreitigkeiten legte das Geldhaus zusätzlich 400 Millionen Euro zurück. Details zu den Gründen nannte die Bank nicht. Insgesamt belief sich die Vorsorge Ende 2015 auf 1,7 Milliarden Euro.

Société Générale hat intern eine Untersuchung im Zusammenhang mit Dollar-Transfers von Tochtergesellschaften eingeleitet. Hier wird geprüft, ob es Verstösse gegen US-Sanktionen gegen bestimmte Länder gab. Wegen solcher Fälle haben die französischen Rivalen Credit Agricole und BNP Paribas bereits Strafen von 787 Millionen Dollar beziehungsweise 8,9 Milliarden Dollar akzeptiert.

(reuters/ise/ama)

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