SOLARSTROM. Wer in Zumikon den Chirchbühlweg entlangschreitet, dem weisen schon bald Solarleuchten den Weg. Das Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich (EKZ) wurde soeben erfolgreich abgeschlossen, die Energiestadt Zumikon hat sich nun für die Installation von 13 solaren Strassenleuchten entschieden.

Erfolgreicher Pilotversuch

Der Chirchbühlweg in Zumikon verläuft parallel zur Forchstrasse. Bei der Sanierung der Forchstrasse wurde auf einen Ersatz der bestehenden Strassenlampen verzichtet. Von der Strassenbeleuchtung der Forchstrasse profitierte bis dahin auch der Chirchbühlweg. Als nach der Sanierung der Fussweg im Dunkeln blieb, wandte sich die Gemeinde Zumikon für eine Beleuchtungslösung an die EKZ. Da keine Stromleitung vorhanden war, entschied sich der Gemeinderat auf Empfehlung der EKZ für einen Pilotversuch mit Solarleuchten, ein Novum im Kanton Zürich. Die mit Solarpanels bestückten Strassenleuchten laden sich tagsüber mit dem Sonnenlicht auf. Dank installierten Bewegungsmeldern schalten sich die sparsamen LED-Leuchten nachts nur dann ein, wenn sich ein Fussgänger nähert.

Lohnender Investitionsentscheid

Die EKZ begleiteten den mehrmonatigen Versuch mit zwei Solarleuchten. Während der Testphase optimierte das Energieunternehmen die Solarleuchten vom Prototypen bis zur Praxistauglichkeit. Finanziert wurde die gemeinsame Entwicklung zu einem Teil mit Fördermitteln aus dem Innovationsfonds der EKZ-Umwelt-Initiative. Obwohl die Anschaffungskosten für die 13 Solarleuchten höher sind als bei herkömmlichen Strassenlampen, scheint sich der Investitionsentscheid aufgrund der einfachen Montage und der entfallenden Grabungs- und Verkabelungsarbeiten zu lohnen.

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