ABB-CEO Fred Kindle packt für die Ferien folgende Bücher ein: «The World is Flat» von Thomas Friedman, irgendein Buch von David Sedaris und Nick Hornby sowie «Berlin Alexanderplatz» von Alfred Döblin ­ ein Buch, das er zuletzt als Gymnasiast gelesen hat.

Ascom-CEO Rudolf Hadorns Sommerlektüretipps: «Achtung! Vorurteile» von Sir Peter Ustinov. «Das Buch ist strandtauglich, da es sich um Kurzgeschichten handelt, die man häufig unterbrechen kann. Die Sammlung von Ansichten des welterfahrenen und vielfältig begabten Sir Peter ist sehr witzig geschrieben.» Hadorns zweiter Tipp: «Die Kunst des stilvollen Verarmens» von Alexander von Schönburg. «Praktische und lustige Ratschläge zu einem erfüllten -Leben eines verarmenden Grafen. Leider keine Hilfe zur Steigerung des Privatkonsums.»

Basler-Versicherungen-CEO (stv.) Franz Josef Kaltenbach empfiehlt David Guterson: «Schnee, der auf Zedern fällt». «Die Rahmenhandlung ­ ein Mordprozess ­ wird mit anderen, spannend geschilderten Handlungen und faszinierenden Beschreibungen kombiniert: Eine tragische Liebesgeschichte über die kulturellen Unterschiede und folglich das schwierige Verhältnis zwischen Amerikanern und Japanern sowie die Schönheit der Natur gegenüber der Hässlichkeit des Zweiten Weltkrieges. Ein Buch, das flüssig zu lesen ist und immer spannend bleibt.»

DPD-Schweiz-Chef Georges Champoud liest in den Ferien Helmuth Schmidts «Die Mächte der Zukunft ­ Gewinner und Verlierer in der Welt von morgen», dies vor dem Hintergrund der kommenden Bundestagswahlen in Deutschland. Champoud: «Ich interessiere mich dafür, was einer der bedeutendsten Kanzler, den Deutschland bislang gehabt hat, zur Weltlage sagt.»

EOS-CEO Hans Schweickardt: «Für die Ferien rate ich generell: Abschalten. Ich bin in letzter Zeit überhaupt nicht zum Lesen gekommen, habe aber diverse Bücher zu Hause liegen, die nur darauf warten, gelesen zu werden. Als nächstes lese ich

Julius-Bär-CFO Rolf Aeberli: «Mit Interesse und gelegentlichem Schmunzeln habe ich

Kuoni-CEO Armin Meier: « von Henry Mintzberg ist eine amüsante Lektüre in Englisch über gequälte Vielflieger. Normalerweise verfasst Henry Mintzberg hochseriöse Management-Literatur. Diesmal hat er sich die Flie-gerei vorgenommen und alle diese Geschichten auch im Flugzeug verfasst. Ich persönlich fliege immer noch gerne, und dennoch erlebt man viele Dinge genauso wie der witzige und zynische Autor.»

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Lonza-CEO Stefan Borgas empfiehlt als Taglektüre: Thomas Friedman «The World is Flat ­ A brief history of the 21st Century». «Eine konstruktive Auseinandersetzung mit den Risiken, Chancen und vor allem unausweichlichen Konsequenzen der Globalisierung, geschrieben von einem unparteiischen Journalisten.» Borgas' Buch für eine Nacht: Dan Brown «Angels and Demons». «Ein frühes Buch vom Autor des , das eine intelligente Story mit grossartiger Spannung verbindet.»

Orange-CEO Andreas Wetter empfiehlt: «Die Suche des Wettermanns nach der Stille» von Kathryn Harrison. Wetter: «Dieses Buch hat mir meine Schwester geschenkt. Es ist die Geschichte über eine Liebe jenseits der Worte und ist wie die Landschaft, die Harrison beschreibt: Kühl und dennoch sinnlich, intensiv und distanziert, hypnotisch und aufregend zugleich.»

Panalpina-CEO Bruno Sidlers Tipp: « von RüdigerJungbluth, eine eindrückliche Beschreibung über den Aufstieg der wohl bedeutendsten, aber auch diskretesten Wirtschaftsfamilie Deutschlands. Die Familiensaga beginnt in der Zeit nach dem Deutsch-Französischen Krieg und zeigt den Aufstieg während oder vor allem dank der Kriegswirren der Weltkriege bis heute. Das Buch vermittelt deutsche Wirtschaftsgeschichte schlechthin und besonders aktuell; es zeigt die Ursprünge des Systems der Mitbestimmung durch Arbeitnehmervertreter in Aufsichtsräten.»

Post-Präsident Anton Menth: «Als Ferienlektüre habe ich mir vier Bücher eingepackt: von Paulo Coelho und von Umberto Eco ­ weil ich schon andere Bücher von diesen Autoren gelesen habe und diese mich in ihren Bann zogen. Dann ­ sozusagen als Ehre zum Einsteinjahr ­ von Robert Wald und von Shlomo Sternberg.»

Swiss-Re-Präsident und Anwalt Peter Forstmoser mag Justizkrimis des amerikanischen Bestsellerautors John Grisham. Besonders angetan hat es ihm das Werk: «The Street Lawyer». Es handelt von einem Anwalt einer Top-Kanzlei, der als Strassenjurist für kleine Leute eine neue Rolle im Leben findet.

Die Lektüre-Tipps wurden in einer Umfrage bei allen SMI-, einigen SPI-Firmen und Nichtkotierten erhoben.