Sonova hat im Geschäftsjahr 2011/12 seinen Umsatz um 11,6 Prozent in Lokalwährungen und um 0,2 Prozent in Schweizer Franken auf 1,62 Milliarden Franken gesteigert.

Das sei ein neuer Rekordumsatz, teilte der Hörgerätehersteller am Morgen zu seinem am 31. März abgeschlossenen Geschäftsjahr mit. Der negative Währungseffekt besonders gegenüber Dollar und Euro kostete aber rund 184 Millionen Franken.

Der Reingewinn nahm derweil um 6,6 Prozent auf 246,4 Millionen Franken zu.

Leichter Rückgang beim Betriebsgewinn

Das mit 94 Prozent für den Hauptumsatz verantwortliche Geschäft mit den Hörgeräten wuchs um 9,7 Prozent in Lokalwährungen. Die Hörimplantate übertrafen nach dem Rückruf eines Innenohr-Implantats im November 2010 und dessen Wiedereinführung im abgeschlossen Jahr die Erwartungen.

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Der Betriebsgewinn belief sich vor Abschreibungen, Steuern und Zinsen auf 315,2 Millionen Franken, ein leichter Rückgang zum Vorjahr. Auch hier schlugen sich Währungseffekte mit 82 Millionen Franken negativ nieder.

Für das laufende Jahr geht Sonova von einem Umsatzwachstum zwischen 7 und 9 Prozent aus. Der Betriebsgewinn in Lokalwährungen soll um 15 bis 20 Prozent steigen.

(tno/vst/sda/awp)