Der Hörgerätehersteller Sonova hat in seinem Geschäftsjahr 2013/14 (per Ende März) seinen Umsatz erheblich steigern können. Mit 1,95 Milliarden Franken lag er 8,7 Prozent höher als im Jahr davor. In Lokalwährungen gerechnet hätte Sonova sogar 11,7 Prozent mehr umgesetzt.

Mit dem Umsatz stieg auch der Gewinn. Das operative Ergebnis (EBIT) belief sich auf 430,1 Millionen Franken, der Reingewinn auf 347,4 Millionen Franken, wie aus dem Communiqué hervorgeht. Das ist rund das Zweieinhalb- respektive das Dreifache des Vorjahrs.

Rückstellungen belasten

Allerdings hatten im Vorjahr Rückstellungen für Haftpflichtfälle in den USA das Ergebnis deutlich nach unten gezogen. Aber auch ohne diesen Effekt hätte Sonova seinen Gewinnzahlen um über 12 Prozent steigern können.

Das Umsatzwachstum hat hauptsächlich mit der Einführung neuer Produkte zu tun, wie aus der Medienmitteilung hervorgeht. Sonova ist dabei nach eigenen Angaben stärker als der Markt gewachsen. Zum Wachstum beigetragen hat zudem die Übernahme von im Hörgeräteverkauf tätigen Unternehmen.

Mit seinen Jahreszahlen hat Sonova die Erwartungen der Finanzanalysten beim Umsatz leicht übertroffen und beim Gewinn erfüllt. Vom besseren Ergebnis sollen auch die Aktionäre profitieren - der Generalversammlung wird eine Erhöhung der Dividende von im Vorjahr 1.60 auf nun 1.90 Franken beliebt gemacht.

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(sda/dbe)