Die Zeitung «Nikkei» berichtet, dass das Management von Sony die Idee einer Ausfpaltung des Konzerns genauer ansehen will. Der amerikanische Hedgefonds Third Point hatte kürzlich vom japanischen Elektronikriesen einen Strategiewechsel gefordert. Er schlägt dazu vor, die Unterhaltungssparte vom Konzern abzutrennen und an die Börse zu bringen.

Bei Sony stiess die Idee damals  auf wenig Gegenliebe. Die Unterhaltungsbereiche seien ein wichtiger Wachstumstreiber und stünden nicht zum Verkauf, hiess es. An dem Walkman-Erfinder hält Third Point mehr als 6 Prozent der Anteile. Das Sony-Paket ist 1,1 Milliarden Dollar wert.

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Der Gründer des Hedgefonds, Daniel Loeb, ist dafür berüchtigt, sich mit dem Management seiner Beteiligungen anzulegen. Sony wollte sich zum Bericht nicht äussern. Die Aktien des Konzerns schossen nach dem Bericht am Mittwoch in Tokio um knapp 10 Prozent in die Höhe.

(se/tno/reuters)