Die Sorge um europäische Bankhäuser und der jüngste Rückgang der Ölpreise hat den Anlegern in Fernost am Mittwoch die Kauflaune verdorben. In Tokio büsste der Leitindex Nikkei 1,3 Prozent auf 16'465 Punkte ein. Insbesondere Exportwerte gehörten zu den Verlierern. Gegen den Trend legten in Tokio Toshiba-Aktien um fast fünf Prozent zu. Der japanische Elektronikkonzern hat angesichts der kräftigen Chip-Nachfrage für Smartphones seine Gewinnprognose für das erste Halbjahr angehoben.

Angesichts der anhaltenden Yen-Stärke zum Dollar müssten die Unternehmen ihre Kalkulationen überarbeiten, sagten Analysten. Auch die chinesische Börse in Shanghai gab bei schwachem Handel leicht nach. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans notierte 0,1 Prozent tiefer.

Ernüchterung nach IPO

In China belastete dagegen die Zurückhaltung der Anleger auch den Verkaufsstart der Aktien der Postal Savings Bank. Nach dem weltweit grössten Börsengang seit zwei Jahren notierten die Papiere bei ihrem Debüt nur minimal über dem Ausgabepreis.

Chinas Postsparkasse hatte zuvor bei Anlegern 7,4 Milliarden Dollar eingesammelt.

(sda/ise)