Spar Schweiz will sich auch in der lateinischen Schweiz ausbreiten, wie Recherchen der «Handelszeitung» zeigen. «Wir werden Expansionsmöglichkeiten prüfen – nicht nur im östlichen Teil der Schweiz, sondern auch im Westen und Süden», bestätigt Kyla Armstrong, Sprecherin von Spar Südafrika.

Seit vergangenem April besitzen die Südafrikaner 60 Prozent an Spar Schweiz. Derzeit laufe die Suche nach geeigneten Standorten in der gesamten Schweiz. Dabei sei man auch offen für Formate wie Tankstellenshops.

Export nach Afrika

Auch das Schweizer Grosshandelsgeschäft steht auf dem Prüfstand. Derzeit betreibt das Unternehmen unter der Marke TopCC elf Cash&Carry-Abholmärkte für Gastronomen und andere Firmenkunden. «Einige TopCC-Märkte werden aufgewertet und erneuert», sagt Armstrong. In einem nächsten Schritt könnte das Format gar nach Afrika exportiert werden.

Die Grossmärkte sollen als erste Märkte eines europäischen Lebensmittel-Detailhändlers in Südafrika Waren liefern. «Wo Möglichkeiten bestehen, Schweizer Produkte zu importieren, werden wir das entwickeln», sagt Armstrong.

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