Die krisengeschüttelte Fluggesellschaft Air France-KLM will mit einem auf drei Jahre angelegten ehrgeizigen Sparplan wieder an Höhe gewinnen. Der Verwaltungsrat der Gruppe billigte am Donnerstagabend Pläne, welche Einsparungen von mehr als einer Milliarde Euro vorsehen.

Sorgenkind Mittelstrecke

Dabei soll an der Flotte und Investitionen gespart werden. Vor allem der defizitäre Mittelstreckenbereich soll wieder profitabel werden, hiess es in einer in Paris verbreiteten Erklärung. Dieser habe 2011 rund 700 Millionen Euro Verlust eingeflogen.

Das laufende Geschäftsjahr von Air France-KLM dauerte diesmal nur neun Monate. Im Juli wurde beschlossen, künftig nicht mehr zum 31. März, sondern jeweils zum 31. Dezember abzurechnen.

Nach dem überraschenden Weggang des bisherigen Konzernchefs Pierre-Henri Gourgeon Mitte Oktober 2011 soll nun Alexandre de Juniac als neuer Konzernchef die Gruppe auf Erfolgskurs trimmen. Der 49-jährige Absolvent zweier Elite-Hochschulen war zuvor Kabinettschef im französischen Wirtschaftsministerium. (muv/sda)

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