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Sparkurs zahlt sich für Bankgigant JP Morgan aus

Das JP Morgan-Hochhaus in New York: Die Grossbank senkte die Kosten massiv.   Keystone

Die Grossbank JP Morgan schreibt im zweiten Quartal Gewinn. Amerikas grösste Bank hat zwar weniger eingenommen, doch dafür senkte sie die Kosten drastisch.

Veröffentlicht am 14.07.2015

Die US-Grossbank JP Morgan hat dank Kostensenkungen zu Jahresbeginn mehr verdient. Das grösste Geldhaus Amerikas steigerte den Gewinn im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um gut 5 Prozent auf 6,3 Milliarden Dollar.

JPMorgan Chase verkündete am Dienstag allerdings auch einen Rückgang der Einnahmen um 3 Prozent auf 24,5 Milliarden Dollar.

Dickes Minus im Kreditgeschäft

Vor allem in der Handelssparte gingen die Erlöse nach einem starken Jahresauftakt deutlich zurück - so wurde beispielsweise im Anleihehandel 21 Prozent weniger umgesetzt. Auch im Hypothekengeschäft gab es ein dickes Minus. Allerdings gelang es der Bank, die Kosten um sechs Prozent zu senken, dadurch konnten die Prognosen beim Gewinn trotzdem übertroffen werden.

Bei Anlegern wurden die Ergebnisse positiv aufgenommen - die Aktie stieg vorbörslich zunächst um über ein Prozent. JPMorgan Chase ist die erste US-Bank, die ihren vierteljährlichen Finanzbericht vorlegt. Deshalb stehen die Ergebnisse besonders im Fokus. Wettbewerber Wells Fargo wollte seine Zahlen ebenfalls am Dienstag veröffentlichen. Goldman Sachs und Citigroup folgen am Donnerstag.

(sda/mbü/ama)

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