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Saftig
Spartenverkauf verhilft Adval Tech zu hohem Gewinn

Adval Tech: Der Berner Autozulieferer hat sich von einer Sparte getrennt. Keystone

Adval Tech hat im letzten Jahr fast 40 Millionen Franken mehr verdient. Das gelang dem Autozulieferer vor allem wegen eines Spartenverkaufs – doch auch ohne diesen Effekt fiel das Ergebnis besser aus.

Veröffentlicht am 24.03.2017

Der Berner Autozulieferer Adval Tech hat im vergangenen Jahr einen Gewinnsprung gemacht. Grund ist der Verkauf einer Sparte, die einen saftigen Sondergewinn in die Kasse spülte. Unter dem Strich schoss der Reingewinn von 0,6 Millionen auf 39,7 Millionen Franken nach oben. Dies sei zum grössten Teil auf den Verkauf der Formenbausparte Molds zurückzuführen, die Formen für die Herstellung von Kunststoffkomponenten produziere, teilte Adval Tech in einem Communiqué mit.

Aber auch sonst habe sich der positive Trend beim Reingewinn fortgesetzt, hiess es. Ohne den Verkauf hätte Adval Tech einen Reingewinn von rund 3 Millionen Franken erzielt, sagte Finanzchef Markus Reber auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.

Umsatz steigt ebenfalls

Das operative Ergebnis ist durch den Verkauf ebenfalls beeinflusst. Die Formenbausparte hat noch acht Monate zum Ergebnis beigetragen. Auf der anderen Seite hatte Adval Tech die deutsche Firma IMF übernommen, die neun Monate in den Büchern enthalten ist.

Der Umsatz von Adval Tech kletterte um 1,2 Prozent auf 227,1 Millionen Franken. Der Betriebsgewinn (Ebit) sank indes um 15,3 Prozent auf 8,3 Millionen Franken ab. Hier habe der Verkauf der Formenbausparte zu Buche geschlagen, sagte Reber.

(sda/mbü/chb)

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