Manuel Santer von der Firma EH Line bekommt grosse Augen, wenn er über die Vorzüge des ECO2 spricht. Zugegeben, unter den vielen PS-starken oder auf Hochglanz polierten Edel-Benzinern am 83. Genfer Autosalon nimmt sich das Elektrofahrzeug aus dem österreichischen Roppen eher bescheiden aus.

Doch es hat deutlich mehr zu bieten, als ein bisschen Mobilität im innerstädtischen Verkehr: Dank eines ausgeklügelten Baukastensystems lässt sich der Zweisitzer für bis zu 6 Personen verlängern und zudem auch als Mini-Transporter ausrüsten - bei einer Maximalgeschwindigkeit von 45 km/h.

Damit hat dieses Elektrofahrzeug, das wahlweise mit herkömmlichen Blei-Akkus oder leistungsstärkeren Litium-Ionen-Batterien betrieben werden kann, eine grosse Chance, in geschlossenen Ortschaften als multifunktionales Vehikel zum Einsatz zu kommen.

Für einen Einstiegspreis von 12'500 Euro kann dieses E-Mobil an der herkömmlichen 220 Volt-Steckdose aufgeladen werden. Wenn man dann noch Ökostrom verwendet, gibt es kaum eine umweltfreundlichere Variante der Fortbewegung - abgesehen von selbst strampeln.