HYSTER. Der Flurfördergerätehersteller Hyster wählte die diesjährige Fachmesse Bauma in München als Ort für die erste Vorstellung der neuen Baureihe H6.0-7.0FT. Damit erweitert der Hersteller die bereits bestehende Fortens-Baureihe um eine Baureihe mit Gabelstaplern höherer Tragfähigkeit. Die neue Baureihe ermöglicht den Einsatz bei Kunden mit anspruchsvollen Aufgaben im Schwerlastbereich, zum Beispiel in der Papier- oder Getränkeindustrie, in der Produktion oder in der Bauwirtschaft. Der Stapler ist als 6,0- oder 7,0-t-Maschine in den Konfigurationen «Fortens» oder «Fortens Advance» erhältlich. Die Fortens-Version besitzt ein elektronisches Zweigang-Lastschaltgetriebe (2-Vorwärts/2-Rückwärts) und die Fortens-Advance-Version das neue Dreigang-DuraMatch-Getriebe (3-Vorwärts/ 2-Rückwärts). Ausser der Tatsache, dass nun das erste Dreigang-Getriebe in diesem Tragfähigkeitsbereich erhältlich ist, umfasst das Angebot die gewohnten Merkmale und Funktionen der anderen DuraMatch-Getriebe, wie zum Beispiel die automatische Geschwindigkeitsreduzierung, die geregelte Fahrtrichtungsumkehr und das System für kontrolliertes Zurückrollen an Rampen.

Zur neue Baureihe H6.0-7.0FT gehören auch der Pacesetter-Fahrzeugsystemmanager (VSM) für das aktive Management der Staplersysteme und eine schnelle Diagnose, die CANbus-Verdrahtung, die störungsfreie Hydraulik, der Kombi-Kühler, Ölbremsen und elektrohydraulische Bedienelemente. Eine Flügelmotorhaube und ein einfacheres Layout der Verkabelung und der Hydraulik ermöglichen den einfachen Zugang von beiden Seiten zum Motorraum; dies senkt den Zeitaufwand bei ungeplanten Reparaturen und bei der regelmässigen Wartung.DuraMatch ist eine patentierte Getriebekonstruktion von Hyster. Die Ziele bestehen in der Verringerung von Verschleiss und Beschädigung, in der Vermeidung teurer Ausfallzeiten und Reparaturen sowie in weniger Ermüdung für den Bediener. Wesentliche Merkmale sind die automatische Geschwindigkeitsreduzierung (ADS) und die geregelte Fahrtrichtungsumkehr, die auch aggressive Richtungswechsel in sanfte Bewegungen verwandelt und zu geringerem Reifenverschleiss beiträgt. Die einstellbare automatische Geschwindigkeitsreduzierung (ADS) kann auf verschiedene Stufen programmiert werden, mit denen der Stapler nach dem Loslassen des Gaspedals abgebremst wird. Damit lässt sich der Stapler an die Bedürfnisse des Fahrers anpassen. Das bedeutet weniger Einsatz des Bremspedals beziehungsweise reduzierter Bremsenverschleiss, und der Fahrer ermüdet weniger.Alle elektrischen Systeme der neuen Fortens-Baureihe werden durch ein spezielles integriertes Computersystem verwaltet: Den Pacesetter VSM (Vehicle Systems Manager bzw. Fahrzeugsystemmanager). Dieses von Hyster entworfene und entwickelte System arbeitet mit einem CANbus-Kommunikationsnetzwerk und kann als das Computerhirn des Staplers beschrieben werden. Es verwaltet alle elektrischen Systeme des Staplers, um die Performance zu verbessern und gleichzeitig über erweiterte Diagnosemöglichkeiten die Nutzungsdauer zu erhöhen. Der Fahrzeugsystemmanager ermöglicht ausserdem die Anpassung der Staplerleistung an die speziellen Erfordernisse des jeweiligen Einsatzfalls. Dies erhöht die Produktivität und reduziert die Belastung für den Stapler bei schwierigen Aufgaben, was unnötige Schäden durch einen unangemessenen Einsatz vermei-den hilft. Sowohl die Diagnose- als auch die Funktionen zur Leistungsanpassung sind über die Armaturenbrettanzeige zugänglich.

Verlängerte Betriebszeit

Eines der wichtigsten Merkmale der neuen Fortens-Baureihe ist die verlängerte Betriebszeit. Grund dafür sind verbesserte Diagnosen, die zu einem geringeren Wartungsbedarf und zu weniger ungeplanten Reparaturen führen. Auch die regelmässige Wartung ist dank des Wartungszugangs einfacher. Die integrierten Diagnosefunktionen sind entweder über die Armaturenbrettanzeige mit Hilfe eines Servicepassworts oder über ein PC-gestütztes Serviceprogramm zugänglich. Die Armaturenbrettanzeige gibt unverzügliche Servicewarnungen und umfassende Meldungen aus, und die täglichen Kontrollfunktionen sind zur Vereinfachung farbcodiert. Die neue Baureihe, welche in der Schweiz durch die Firma HKS Fördertechnik AG mit Sitz in Marthalen vertrieben wird, verfügt über eine vollständig isolierte Fahrerkabine mit voll gefedertem Sitz und neuen elektrohydraulischen Bedienelementen (je nach Wahl als Joystick oder über Hebel).

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