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Spieleanbieter Zynga senkt Ausblick - Prügel an der Börse

Zyngas Umsatz blieb deutlich unter den Erwartungen. (Bild: Keystone)

Der mit Facebook-Spielen bekanntgewordene Softwareanbieter Zynga hat nach einem unerwartet schwachen Quartal seinen Gewinnausblick gesenkt und Anleger verschreckt.

Veröffentlicht am 26.07.2012

Zynga ist der grösste Anbieter von Spielen bei Facebook, steht aber in einem heftigen Wettbewerb und will über das soziale Netz hinaus wachsen.

Das amerikanische Unternehmen erwartet für dieses Jahr nach eigener Mitteilung nur noch einen Gewinn von 4 bis 9 Cent je Aktie. Bislang rechnete es mit 23 bis 29 Cent. Im nachbörslichen US-Handel fielen die Aktien am Mittwoch um mehr als 40 Prozent. Auch Facebook-Papiere notierten deutlich im Minus.

Umsatz unter Erwartungen

Der Umsatz blieb im abgelaufenen Quartal unter den Erwartungen: Er lag bei 332 Millionen Dollar. Analysten hatten mit 344 Mio. Dollar gerechnet. Zynga verlor im Quartal zudem fast 23 Millionen.

Facebook verdankt Zynga etwa 15 Prozent seines Umsatzes. Die Facebook-Aktien fielen nachbörslich um neun Prozent. Beide Unternehmen gingen erst kürzlich an die Börse. Eines der bekanntesten Zynga-Spiele ist "FarmVille", mit dem Nutzer einen virtuellen Bauernhof betreiben können.

(chb/aho/sda)

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