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Spielertrag
Spieler zocken in Baden weniger

Casino Baden: Spieler lassen weniger Geld liegen. (Bild: Keystone)

Das Casino in Baden hat 2012 weniger Geld mit seinen Glücksspielen verdient. Der Rückgang hat vor allem der Konkurrent in Zürich zu verschulden.

Veröffentlicht am 22.01.2014

Das Grand Casino Baden hat im vergangenen Jahr erneut einen Rückgang beim Bruttospielertrag (BSE) hinnehmen müssen. Der BSE sank von 92,2 Millionen im Jahre 2012 auf knapp 67 Millionen Franken.

Die Verantwortlichen hatten mit einem Rückgang gerechnet, weil die schärfste Konkurrenz, das Casino Zürich, 2013 das erste volle Betriebsjahr absolvierte. Die Verantwortlichen sind aber dennoch zufrieden, zumal Zürich im selben Zeitraum einen BSE von nur 60 Millionen Franken erzielt hat.

«Im Rahmen der Erwartung»

Das Resultat liege im Rahmen der Erwartungen, sagte Detlef Brose, der CEO des Grand Casino Baden, auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Budgetiert sei ein Rückgang von 32 Prozent gewesen, effektiv seien es jetzt nur 27 Prozent. Es sei wichtig gewesen, dass man die Organisationsstrukturen des Casinos schon vorher angepasst habe.

Entgegen der Erwartungen bleibe das Grand Casino Baden unter den drei grössten Casinos der Schweiz, heisst es in einer Mitteilung des Grand Casino Baden. Der Bruttospielertrag ist die Differenz zwischen den Einsätzen und den Gewinnen der Spieler.

Bessere Zahlen in Davos

Das Schwestercasino in Davos, das seit Mai 2012 zur Stadtcasino Baden-Gruppe gehört, konnte demgegenüber eine Zunahme des Bruttospielertrages von 4 Prozent verzeichnen. Die genauen Zahlen der Gruppe werden im Frühling veröffentlicht.

Die Stadtcasino Baden AG steht zu 51 Prozent im Besitze der Einwohner- und Ortsbürgergemeinde Baden. Die restlichen 49 Prozent der Aktien verteilen sich auf 2310 Einzelaktionäre.

(sda/dbe/tke)

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