ETH ZÜRICH. «Mit der Gründung der 20. und 21. Spin-off spielt die ETH Zürich in der gleichen Liga wie die Stanford University oder das Massachusetts Institute of Technology MIT in den USA», sagt Peter Chen, Vizepräsident für Forschung an der ETH Zürich. Solches hört man üblicherweise eher von der Lausanner Schwester, der EPFL.

Doch die ETH Zürich ist offensichtlich darum bemüht, den Wissens- und Technologietransfer zwischen Hochschule und Wirtschaft vermehrt ins Rampenlicht zu rücken. Denn als eine der Schwächen des Innovationsprozesses gilt, dass die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse noch besser in die Firmen fliessen könnten. Die ETH hat ihre Anstrengungen in den letzten zehn Jahren intensiviert, und die Bemühungen beginnen zu fruchten. Verzeichnete die Hochschule 1996 gerade einmal sechs neue Firmengründungen, waren es in diesem Oktober bereits 21 Spin-offs. Nummer 20 heisst VirtaMed und beschäftigt sich mit der Simulation von endoskopischen Operationen. Der 21. ETH-Spin-off, Prodedural, entwickelt Software für die 3D-Animation von Gebäuden.