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Übernahme
Spitalgruppe Genolier kauft in der Westschweiz zu

Die Privatspitalgruppe Genolier wächst. (Bild: Keystone)

Das bringt mehr Umsatz: Die Aevis-Tochter Genolier erwirbt zwei Spitäler in der Westschweiz.

Veröffentlicht am 17.12.2012

Die monatelangen Übernahmeverhandlungen zwischen der Privatspitalgruppe Genolier (GSMN) und der Neuenburger Privatklinik La Providence münden nun in einem Abschluss. GSMN will die Klinik bereits Anfang Jahr integrieren und im Sinne des bisherigen Eigentümers weiterentwickeln.

GSMN Neuenburg, eine Tochter der Spitalgruppe, kauft die Aktivitäten der Klinik La Providence. Die Gebäude bleiben beim bisherigen Besitzer. GSMN profitiere aber von einem langfristigen Mietvertrag von 30 Jahren, mit zweimaliger Möglichkeit zur Verlängerung um weitere 15 Jahre, heisst es in der Mitteilung.

Ursprünglich hätten eine Einigung über die Übernahmebedingungen spätestens am 30. September definitiv erzielt werden sollen. Der Zeitraum wurde dann verlängert.

Weitere Zukauf

Die Klinik Hôpital de La Providence in Neuenburg ist eine private Einrichtung, die einer Stiftung gehört. Sie zählt 56 Betten und beschäftigt knapp 400 Personen.

Gleichzeitig gab Aevis, die Holding, zu der GSMN gehört, einen weiteren Zukauf bekannt: Zur Unternehmensgruppe wird neu auch die Clinique médico-chirurgicale de Valère in Sitten gehören. Bei dieser Übernahme wechseln auch die Immobilien die Hand.

Beide Kliniken sollen per 1. Januar integriert werden. Dadurch wird der Umsatz von Aevis im Geschäftsjahr 2013 auf mehr als 400 Millionen Franken steigen. Nach neun Monaten stand der Umsatz 2012 bei 239 Millionen Franken.

(tno/sda/awp)

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