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Sportartikelhersteller Puma zeigt die Krallen

Puma: Das Geschäft brummt. Keystone

Puma erhöht in diesem Jahr bereits zum dritten Mal die Umsatz- und Gewinnprognosen. Allein von Juli bis September kletterten die Umsätze um 17 Prozent.

Veröffentlicht am 18.10.2017

Beim Sportartikelhersteller Puma brummt das Geschäft. Das Unternehmen aus dem deutschen Herzogenaurach schraubte seine Prognosen am Mittwoch zum dritten Mal in diesem Jahr nach oben.

Der Umsatz soll nun währungsbereinigt um bis zu 16 Prozent steigen. Das wären mehr als vier (Vorjahr: 3,6) Milliarden Euro. Bisher hatte die Tochter des französischen Luxuskonzerns Kering mit maximal 14 Prozent gerechnet.

Vorjahresgewinn fast verdoppelt

Das operative Ergebnis (Ebit) soll mit 235 bis 245 Millionen Euro noch einmal um 30 Millionen besser ausfallen als geplant - und damit fast doppelt so hoch wie im Vorjahr (128 Millionen). Der Nettogewinn - im vergangenen Jahr bei 62 Millionen Euro - soll wie geplant deutlich zulegen.

Ins Jahr gegangen war Puma noch mit einem Ebit-Ziel von bis zu 190 Millionen Euro. Der Umsatz sollte um bis zu neun Prozent zulegen. Doch seither entwickelte sich jedes Quartal besser als gedacht. Allein von Juli bis September kletterten die Umsätze - Wechselkurseffekte herausgerechnet - um 17 Prozent auf 1,12 Milliarden Euro. Das Ebit verbesserte sich nach den vorläufigen Zahlen um mehr als zwei Drittel auf 101 Millionen Euro.

(sda/gku)

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