Das Engagement von TUI Suisse als Hauptsponsor des Fussballclubs Zürich (FCZ) startete in der Wintersaison 2006/07. Das Team wurde nach Jahren erstmals wieder Schweizer Meister. Das Unternehmen war gerade daran, die Marke Imholz beim Veranstalter und in den Reisebüros auf die Marke TUI zu transferieren. So wurde die Chance genutzt, um den aus Deutschland bekannten TUI-Smiley über den FCZ hierzulande bekannt zu machen. Die Verantwortlichen bewiesen Mut und verschoben einen grossen Teil der Marketingmittel aus der klassischen Werbung ins Sportsponsoring.

«Wir erkannten, dass Enthusiasmus, Gefühl, Spass und Action den Fussball und Ferien miteinander verbinden. Das Zusammenspiel zwischen TUI und FCZ gab dem Integrationsprozess zusätzlichen Schub und gelang ohne Vertrauensverlust», sagt Martin Wittwer, CEO von TUI Suisse, rückblickend. Im Nachhinein stellte sich das als Glücksfall heraus. Der FCZ wurde 2007 und 2009 nochmals Schweizer Meister und verschaffte damit TUI eine hohe Präsenz beim Publikum. In den vergangenen vier Jahren konnte der Bekanntheitsgrad der Marke nach eigenen Studien markant und überdurchschnittlich gesteigert werden.

Zusatznutzen Champions League

Der Nutzen des FCZ-Sponsoring erfolgt für TUI Suisse auf drei Ebenen: Einerseits bezüglich Visibilität der Marke, die sich in Werbeäquivalenz niederschlägt, anderseits die Kontaktwerte der Zuschauer vor Ort und der Gäste im Hospitality-Bereich. Zudem profitiert man gemäss Wittwer vom Potenzial der Produktintegration wie etwa dem Angebot von Fussballcamps. Im vergangenen Winter flogen über 300 Spielerinnen und Spieler aus dem Profi- und Amateurbereich mit TUI Suisse zum Training an die Wärme.

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Zu zusätzlicher Präsenz verhilft TUI Suisse aktuell die Teilnahme des FCZ in der Champions League. Der kurzfristig massiv gesteigerte Markenwert und die enorme Medienpräsenz eröffnete dem Reiseanbieter neues Sponsoringpotenzial. Dazu gehören exklusive Fanreisen, und die internationale Kulisse wird für besondere Kunden- und Partneranlässe sowie Medienpartnerschaften genutzt.

Die Freude als Partner über die Champions-League-Teilnahme sei gross, so Wittwer: «Erfolgreiches Spon soring verfolgt immer lang-fristige Ziele, und es lebt vom Herzblut aller beteiligten Mitarbeitenden und nicht nur vom Budget allein.» Wie viel TUI Suisse die FCZ-Partnerschaft wert ist, will Wittwer nicht sagen, beziffert das Engagement aber auf 15% des gesamten Marketingbudgets. Das Sponsoring wird mit den begleitenden Massnahmen als wesentlicher Bestandteil der integrierten Unternehmenskommunikation verstanden. Nicht zuletzt dient es der Mitarbeitermotivation.

Nebst dem FCZ pflegt TUI Suisse einige ausgewählte Einzelsponsorings. Dazu gehört jenes der Windsurf-Weltmeisterin Karin Jaggi, der Snowboard-Weltmeis-terin Manuela Pesko sowie der Triathletin Natascha Badmann. Letztere spielt ebenfalls eine wichtige Rolle bei einer Produktintegration: Zusammen mit der mehrfachen Ironman-Gewinnerin bietet man Trainingswochen auf Gran Canaria für sportliche Frauen an.

Soziale Komponente mit Laureus

Als jüngstes Engagement hat man vor einem guten Jahr die Aktivitäten im Sportsponsoring um eine soziale Komponente erweitert. TUI Suisse ist der erste Country Patron der Laureus Foundation Switzerland, hinter der hierzulande IWC und Mercedes stehen. Die Stiftung hat es sich zum Ziel gemacht, mittels sportbezogener Projekte benachteiligte Kinder und Jugendliche besser in die Gesellschaft zu integrieren. «Wir verstehen diese Übernahme von sozialer Verantwortung nicht als Verpflichtung, sondern als Bestandteil unserer Strategie als Preisführer im Qualitätssegment. Sie dient uns schweizweit zur Positionierung als führendem Reiseanbieter für Familien», ergänzt Wittwer. Für jede gebuchte Reise einer Ferienmarke von TUI spendet die Firma 1 Fr.

Zudem sitzt Geschäftsführer Martin Wittwer im Laureus-Stiftungsrat, und Kommunikationschef Roland Schmid übernimmt operative Tätigkeiten, etwa in der Organisation von Events. Das Engagement erfolgt also auch mittels wertvollen Know-hows.