Total hat wie seine Konkurrenten vom gestiegenen Ölpreis profitiert. Zudem spülte eine bessere Rendite im Raffineriegeschäft dem Unternehmen mehr Geld in die Kasse. Im dritten Quartal sei der Gewinn um 13 Prozent gestiegen, teilte Total am Freitag mit.

Der bereinigte Nettogewinn - ohne Sondereffekte und nicht realisierte Gewinne oder Verluste aus der Neubewertung von Beständen - belief sich auf 2,8 Milliarden Euro und damit im Rahmen der Erwartungen von Analysten.

Allerdings blieb Frankreichs grösster Konzern mit seinen Wachstumsraten hinter Konkurrenten wie Shell oder Exxon zurück, die mit Gewinnanstiegen von gut 40 Prozent aufwarten konnten. Total blieb trotz schlechterer konjunktureller Aussichten für die weiteren Geschäftsaussichten optimistisch.

Chevron verdoppelt den Gewinn

Auch Chevron hat von dem gestiegenen Ölpreisen profitiert: Der US-Amerikanische Ölmulti hat im dritten Quartal seinen Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt - auf unterm Strich 7,8 Milliarden Dollar. Zuvor hatten schon ExxonMobil, Shell oder BP glänzend abgeschnitten.

«Wir hatten ein weiteres erfolgreiches Quartal», sagte Chevron-Chef John Watson am Freitag im kalifornischen San Ramon. Während das Fördergeschäft dank der hohen Ölpreise zulegte, päppelte der Konzern seinen Gewinn in der Weiterverarbeitung auch durch Verkäufe von Firmenteilen auf. Der Gesamtumsatz stieg um 30 Prozent auf 64,4 Milliarden Dollar.

(kgh/vst/sda)

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