Der Schweizer Immobilienmarkt bietet weiterhin interessante Wachstumsmöglichkeiten. Die Immobiliengesellschaft Swiss Prime Site (SPS) hat diese genutzt und hat im ersten Quartal den Gewinn um über 11 Prozent auf 52,3 Millionen Franken gesteigert.

Das Wachstums ist grösstenteils auf die Übernahme der Tertianum Gruppe zurückzuführen. Das Kerngeschäft, der Ertrag aus der Vermietung von Liegenschaften, erhöhte sich im ersten Quartal 2014 um 7,8 Prozent auf 108,2 Millionen Franken, wie SPS am Donnerstag mitteilte.

Zum zweitwichtigsten Bereich avancierte der Altersresidenzen-Betreiber Tertianum, der im Juli 2013 übernommen worden war. Der Ertrag belief sich hier auf 41,7 Millionen Franken. Die mitübernommene und auf ambulante Pflege spezialisierte Permed sei im März mit Gewinn verkauft worden, schreibt SPS.

Schlachtschiff Prime Tower

Im Geschäftsbereich Retail & Gastro, der die Erträge aus dem Jelmoli und dem Clouds-Restaurant im Konzern-Schlachtschiff Prime Tower in Zürich beinhaltet, resultierte mit 35,8 Millionen Franken ein Minus von 1,9 Prozent. Mit Immobiliendienstleistungen der in 2012 übernommenen Wincasa wurden 24,9 Millionen Franken (+6,9 Prozent) umgesetzt.

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Die verbreiterte Ertragsbasis liess das Ergebnis auf Stufe EBIT um 2,7 Prozent auf 83,6 Millionen Franken und jenes auf Stufe Reingewinn um 13 Prozent auf 58,1 Millionen Franken ansteigen.

Für das Geschäftsjahr 2014 zeigt sich SPS optimistisch. Neu wird ein EBIT und Reingewinn über dem Vorjahresniveau in Aussicht gestellt. Bislang galt «das Niveau von 2013» als Zielvorgabe.

(sda/me/sim)