Das Immobilienunternehmen SPS übernimmt den Schweizer Anbieter von Seniorenwohnungen und Pflegedienstleistungen Tertianum. Ein entsprechender Kaufvertrag zur Übernahme von 100 Prozent des Aktienkapitals der Tertianum AG sei unterzeichnet worden, teilte SPS mit.

Der Transaktion wurde ein Unternehmenswert von 495 Millionen Franken zugrunde gelegt, der sich auf die Immobilien und den operativen Betrieb aufteile, heisst es. Die Zustimmung durch die Wettbewerbskommission steht noch aus.

Keine Änderungen für Gäste und Mitarbeitende

Tertianum werde mit dem bestehenden Management als Unternehmen der SPS-Gruppe weitergeführt. Für die Gäste und die Mitarbeitenden werde es keine Änderungen geben. Der Betrieb der Tertianum Residenzen, der Perlavita Standorte sowie der Permed Geschäftsstellen wird in eine eigenständige Gesellschaft ausgegliedert.

Die eingebrachten Tertianum-Liegenschaften im Wert von rund 435 Millionen Franken würden in das Immobilienportfolio von SPS integriert, dass damit auf einen Wert von 9,1 Milliarden Franken ansteigt, wie der Präsentation auf der SPS-Homepage zu entnehmen ist.

Eingemieteter Betreiber

Das Tertianum-Immobilienportfolio besteht derzeit aus zwölf Betrieben an «sehr guten» Lagen in den Wirtschaftsräumen Zürich und Bern sowie in der Ostschweiz. Vier Projekte, darunter das Vitadomo Opfikon (Seniorenwohnungen mit Serviceleistungen und Pflegetrakt) befinden sich in der Planungs- und Realisierungsphase. In zusätzlichen elf Liegenschaften ist Tertianum als Betreiber eingemietet.

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Die Tertianum Gruppe erzielte den Angaben zufolge 2012 einen Umsatz von 214 Millionen Franken und einen bereinigten Ebitda von 32 Millionen.

(vst/rcv/awp)