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Einigung
SRF kauft sich im Streit um den Namen frei

Gebäude des Schweizer Fernsehens: SRF bleibt SRF. Keystone

Das Communiqué ist knapp, die Einzelheiten nicht klar, trotzdem steht fest: Das Schweizer Radio und Fernsehen muss sich nicht erneut umbenennen. Im Namens-Knatsch gab es einen Vergleich.

Veröffentlicht am 02.03.2015

Das Schweizer Radio und Fernsehen und der Detaillistenverband Swiss Retail Federation haben ihren Rechtsstreit um die Abkürzung SRF beigelegt. Sie einigten sich auf einen Vergleich, wie beide Parteien am Montag mitteilten.

Schweizer Radio und Fernsehen und die Swiss Retail Federation legten ihren Streitigkeit «mit einem für beide Seiten stimmigen Vergleich» gütlich bei, damit sie alle Kräfte wieder den Kernaufgaben widmen können, wie es im kurzen Communiqué heisst, über welches das Onlineportal Blick.ch berichtete. Über den Inhalt des Vergleichs sei Stillschweigen vereinbart worden.

Swiss Retail Federation nutzt «SRF» seit 2000

Zum Streit um die drei Buchstaben SRF kam es, nachdem Anfang 2011 Schweizer Radio und Fernsehen unter einem Dach zusammengeschlossen wurden. Der neue Name lautete Schweizer Radio und Fernsehen SRF. Rund ein Jahr später wurden dann auch die verschiedenen Fernseh- und Radiosender unter der Marke SRF lanciert.

Dies verstimmte die Swiss Retail Federation, die sich seit dem Jahr 2000 mit SRF abkürzt. Der Detaillistenverband fühlte sich in seinen Kennzeichenrechten verletzt und reichte Klage ein.

(sda/ise/ama)

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