Die St. Galler Kantonalbank fokussiert sich und konzentriert sich auf den Heimmarkt Ostschweiz sowie die Märkte übrige Schweiz und Deutschland. Sie verkauft deshalb Teile ihrer Tochtergesellschaft Hyposwiss und wird den Rest integrieren. Abgestossen werden die Hyposwiss Private Bank Genève sowie das Osteuropa- und Lateinamerika-Geschäft der Hyposwiss Privatbank Zürich, wie das Staatsinstitut mitteilte.

Käufer von Teilen sind Falcon Private Bank, die Schweizer Privatbank Banque Privée Espirito Santo in Pully sowie die Vermögensverwaltungsgesellschaft Mirelis Invest Trust. Die St. Galler Kantonalbank werde sich auf den Heimmarkt Ostschweiz sowie auf die Märkte übrige Schweiz und Deutschland konzentrieren. 

Einmalige Belastung

Mit diesen strategischen Anpassungen reagiere die Bank auf die veränderten Rahmenbedingungen im Vermögensverwaltungsgeschäft, erklärt sie. Die Tochtergesellschaft im München werde beibehalten. Die Gruppe zählte Ende 2012 38,2 Milliarden Franken. Rund ein Viertel davon entfiel auf die Hyposwiss.

In der ersten fünf Monaten stieg der Bruttogewinn der St. Galler Kantonalbank gegenüber dem Vorjahr um sieben Prozent. Die aus der Strategieanpassung folgenden strukturellen Veränderungen werden das Ergebnis 2013 einmalig mit rund sieben Millionen Franken belasten.

(muv/se/reuters)