Der St. Galler Metallverarbeiter SFS Group erwirbt eine Minderheitsbeteiligung an der deutschen Heco. Diese ist in der Herstellung von Befestigungstechnik im konstruktiven Holzbau tätig – wie auch die Division Construction der SFS Group.

Durch das Zusammenbringen der weitgehend komplementären Sortimente könnten die Kunden umfassender bedient werden und die Marktstellung der beiden Unternehmen werde dadurch gestärkt, teilte das Ostschweizer Industrieunternehmen am Dienstagabend mit. Die Zusammenarbeit werde keine negativen Auswirkungen auf die Beschäftigung an den verschiedenen Standorten haben, hiess es weiter. SFS erwirbt über eine Kapitalerhöhung eine Beteiligung von 30 Prozent. Den Preis nannte SFS nicht. Dem Deal müssen die Wettbewerbsbehörden noch zustimmen.

Riesige Schweizer

Heco mit Hauptsitz im deutschen Schramberg ist den Angaben zufolge Pionier in der Entwicklung und Herstellung innovativer Befestigungstechnik. Das Unternehmen erzielt mit rund 230 Mitarbeitenden einen Umsatz von rund 35 Millionen Euro und produziert an den zwei Standorten Schramberg sowie im rumänischen Campia Turzii.

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Die SFS Group schrieb 2014 einen Umsatz von 1,38 Milliarden Franken – und ist damit weitaus grösser als der deutsche Betrieb. Der Konzern ist weltweit in 24 Ländern tätig und beschäftigte rund 8300 Mitarbeiter.

(sda/ise)