Die Pariser Staatsanwaltschaft hat am 12. April ein Ermittlungsverfahren zu den UBS-Geschäftsaktivitäten in Frankreich eingeleitet. Es gehe dabei um den Verdacht der Beihilfe zur Steuerhinterziehung, erklärte heute ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Die Schweizer Grossbank UBS wird verdächtigt, in Frankreich um Kunden geworben zu haben, indem diesen angeboten wurde, Steuergelder vor dem französischen Fiskus zu verstecken. Eine erste Voruntersuchung hatte die französische Polizei bereits im März 2011 durchgeführt.

Bereits damals hatte die UBS jedoch ihre Unschuld beteuert und erklärt, niemals an einem organisierten System zur Steuerhinterziehung beteiligt oder gar Urheber eines solchen gewesen zu sein.

(aho/tno/sda)