Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich plant die Einstellung sämtlicher Strafverfahren gegen ehemalige und aktuelle Organe des Hörgeräteherstellers Sonova. Da es sich um Verfahren gegen Privatpersonen handelt, ist Sonova als Gesellschaft nicht direkt davon betroffen, heisst es in einer Mitteilung.

Sonova hatte mit der verspäteten Gewinnwarnung vom März 2011 gegen die Publizitätspflichten der SIX verstossen und musste eine Busse von zwei Millionen Franken zahlen. Anfang Oktober kommunizierte das Unternehmen, dass man sich bezüglich der Insiderhandel-Affäre mit mehreren Investoren aussergerichtlich auf die Zahlung von 2,6 Millionen Franken geeinigt habe.

(muv/awp)