Der Reisedetailhändler Dufry hat in den ersten neun Monaten 2013 einen um 14 Prozent höheren Umsatz von 2,69 Milliarden Franken erzielt. Der Bruttogewinn lag mit 1,58 Milliarden um 13,6 Prozent über dem Vorjahreswert, was eine leicht gesunkene Bruttomarge von 58,7 (58,8) Prozent ergibt. Der Betriebsgewinn auf Stufe Eibtda stieg um 7,6 Prozent auf 386,0 Millionen. Unter dem Strich verblieb ein den Aktionären zurechenbarer Reingewinn von 73,0 Millionen und damit 37 Prozent weniger als im Vorjahr, teilte das Unternehmen mit.

Auch interessant
 
 
 
 
 
 

Mit den ausgewiesenen Zahlen hat Dufry die Markterwartungen übertroffen. Die von AWP befragten Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Umsatz von 2'673 Millionen Franken, einem Ebitda von 379,4 Millionen und einem den Aktionären zurechenbaren Reingewinn von 68,9 Millionen gerechnet.

Der rückläufige Reingewinn ist vor allem auf Kosten im Zusammenhang mit der Akquisition in Griechenland zurückzuführen. Der Integrationsprozess sei auf gutem Weg und die ersten Synergien würden sich sogar früher als geplant materialisieren, wird Dufry CEO Julian Diaz in der Meldung zitiert. Dies stimme ihn für das restliche Jahr 2013 optimistisch. Ein konkreter Ausblick wird in der Mitteilung nicht gemacht.

(awp/vst/jev)