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Mobilität
Stadler Rail liefert neue Züge nach Holland

Spuhler-Stadler
Peter Spuhler: Patron von Stadler Rail. Quelle: Keystone

Millionenorder für den Konzern von Peter Spuhler: Der Patron von Stadler Rail baut 18 Zugskompositionen für die Niederlande.

Veröffentlicht am 22.11.2017

Der Schienenfahrzeughersteller Stadler Rail kann für 170 Millionen Euro 18 zweiteilige Züge des neuen Typs WINK in die Niederlande liefern. Besteller ist Arriva Netherlands. Die Züge können von Dieselmotoren auf Batteriebetrieb umgestellt werden.

WINK ist die Kurzform von «Wandelbarer Innovativer Nahverkehrs-Kurzzug». Die neue Entwicklung von Stadler Rail soll vor allem auf Nebenlinien mit kleinerem Fahrgastaufkommen eingesetzt werden. Absatzchancen sieht das Unternehmen schwergewichtig in West- und Zentraleuropa sowie in Grossbritannien. Der Zugtyp werde mit einem von hydriertem Pflanzenöl betriebenen Dieselmotor angetrieben und verfüge zusätzlich über Batterien zur Speicherung der Bremsenergie, teilte Stadler Rail am Mittwoch mit.

Millionenschwere Order

Ab 2020 werden die nun bestellten 18 zweiteiligen Züge im Norden der Niederlande auf der Strecke zwischen Leeuwarden und Groningen sowie in den Provinzen Friesland und Groningen eingesetzt.

Nach einer teilweisen Elektrifizierung der Strecke Leeuwarden-Groningen, die bis 2025 realisiert sein soll, werden die WINK-Kompositionen als emissionsfreie Züge verkehren. Auf diesen Termin hin würden die Dieselmotoren durch Batterien ersetzt, heisst es in der Mitteilung. Der Wert des Auftrags inklusive Umrüstung liegt insgesamt bei rund 170 Millionen Euro.

(sda/ise)

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