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Stahlkonzern ArcelorMittal bekommt den Abschwung zu spüren

ArcelorMittal muss mit tieferen Gewinnzahlen leben. (Bild: Keystone)

Schlechte Nachrichten für ArcelorMittal: Der grösste Stahlkonzern der Welt bekommt die abgeschwächte Konjunktur zu spüren. Deshalb verringert sich der Gewinn im Vergleich zum Vorjahr deutlich.

Veröffentlicht am 07.02.2012

Der weltgrösste Stahlkonzern ArcelorMittal hat Ende 2011 die sich abschwächende Weltkonjunktur zu spüren bekommen. Der operative Gewinn (EBITDA) ging im vierten Quartal im Vergleich zum bereits schwachen Vorjahreszeitraum noch einmal um rund 7,5 Prozent auf 1,7 Milliarden US-Dollar zurück. Das teilt das Unternehmen am Dienstag in Luxemburg mit. Damit traf es aber die Erwartungen von Analysten. Im Gesamtjahr allerdings profitierte ArcelorMittal von einer guten ersten Hälfte und steigerte das Ergebnis um knapp 20 Prozent auf 10,1 Milliarden Dollar. Der Umsatz legte 2011 um gut 20 Prozent auf etwa 94 Milliarden Dollar zu.

Unter dem Strich verdiente der Konzern 2,3 Milliarden Dollar, rund ein Viertel weniger als 2010. Das lag vor allem an einem Milliarden-Verlust im Schlussquartal, den der Konzern mit Steuereffekten, Wertberichtigungen und den Kosten für Sparmassnahmen begründete.

(muv/awp)

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