Das Institut Standard Chartered Schweiz zahlt eine Strafe von 6,3 Millionen Dollar und kann damit einem Verfahren wegen Beihilfe zu Steuerhinterziehung entgehen, wie das US-Justizministerium mitteilte. Demnach will die Bank mit den Behörden bei Steuerverfahren zusammenarbeiten.

Die US-Ermittler gehen seit Jahren gegen Banken vor, die reichen Amerikanern bei der Steuerhinterziehung geholfen haben sollen. Seit 2013 können Institute den Streit beilegen, in dem sie ihre Geschäftspraktiken und Details zu den betroffenen Konten offenlegen. An dem Programm haben sich zahlreiche Geldhäuser beteiligt. Standard Chartered hatte seine Schweizer Privatbank Anfang 2014 geschlossen.

(reuters/chb)