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Klagen
Standard & Poor's will sich mit einer Milliarde freikaufen

Standard & Poor's in New York: Milliardenzahlung im Streit mit der US-Regierung. Keystone

Die US-Ratingagentur soll offenbar rund eine Milliarde Dollar zahlen, weil sie vor der Finanzkrise riskante Wertpapiere zu positiv bewertet hat. Ob die Klage damit vom Tisch ist, ist unklar.

Veröffentlicht am 14.01.2015

Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) will Klagen der US-Regierung und mehrerer Bundesstaaten durch eine Milliardenzahlung beilegen. Die US-Ratingagentur werde etwas mehr als eine Milliarde Dollar zahlen, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person.

Die Regierung in Washington wirft S&P in ihrer im Februar 2013 eingereichten Klage vor, riskante Wertpapiere vor Ausbruch der Finanzkrise lange mit zu guten Bonitätsnoten versehen habe, weil sie selbst davon profitierte. Sie macht Ansprüche in Höhe von fünf Milliarden Dollar geltend.

Einigung steht noch aus

Wie viel die Tochter von McGraw-Hill genau zahlt, stehe noch nicht fest. Das hänge davon ab, wie viele Bundesstaaten sich der Einigung anschliessen, sagte der Insider. Die Ausarbeitung der endgültigen Vereinbarung könne noch zwei Monate dauern.

(reuters/gku)

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