Starbucks kauft sich eine Kaffeeplantage in Costa Rica. Sie liegt auf einer Höhe zwischen 1100 und 1700 Meter über Meer und ist mit 242 Hektaren in etwa so gross wie eine kleine Schweizer Gemeinde.

Starbucks erwirbt das Landstück, um dort Forschung zu betreiben, wie die Wirtschaftszeitung «Wall Street Journal» berichtet. «Wir können da innovative Dinge tun, die wir sonst nicht tun könnten», sagt Konzernchef Howard Schultz gegenüber dem Blatt.

Zum einen will Starbucks auf dem eigenen Land neue Kaffeesorten und neue Anbaumethoden ausprobieren. So kann das Unternehmen sein Angebot noch besser von dem der Konkurrenten differenzieren. Zum anderen will es Mittel gegen Kaffeerost testen. Dieser Pilz befällt die Pflanzen und führt zu schlechten Ernteerträgen. Die Krankheit grassiert derzeit besonders wieder in Lateinamerika.

10 bis 15 Millionen Dollar

Für die Plantage bezahlte Starbucks gemäss «Wall Street Journal» zwischen 10 und 15 Millionen Dollar. Konzernchef Schultz schliesst nicht aus, nun noch weitere Farmen zu kaufen. Der 1971 gegründete Konzern betreibt heute mehr als 20'000 Cafés in 60 Ländern. Er setzt jährlich knapp 14  Milliarden Dollar um.

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(se/tno)