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Justiz
Starbucks muss in Kalifornien vor Krebsgefahr warnen

Starbucks
Starbucks-Kaffee: Verbraucherorganisation beklagt giftige Konzentration von Acrylamid. Quelle: Keystone

Eine Verbraucherorganisation hat vor Gericht durchgesetzt, dass Starbucks in Kalifornien vor Krebsgefahr im Kaffee warnen muss. Rund 90 weitere Unternehmen sind betroffen.

Veröffentlicht am 30.03.2018

Ein Richter im US-Bundesstaat Kalifornien fordert von der Kaffeehauskette Starbucks, auf ihren Kaffee-Produkten künftig vor Krebsgefahren zu warnen. Die Nichtregierungs-Organisation CERT hatte Starbucks und rund 90 Unternehmen der Branche verklagt.

Starbucks und andere Unternehmen der Branche hätten nicht darlegen können, dass die Gefahr, die von einer chemischen Verbindung ausgehe, die beim Rösten von Kaffee entstehe, zu vernachlässigen sei, erklärte der zuständige Richter am Mittwoch in Los Angeles.

Giftig und Krebserregend

CERT hatte die Klage damit begründet, dass die Firmen nicht vor einer hohen Konzentration von Acrylamid in ihren Produkten warnen würden. Die Substanz sei aber giftig und krebserregend. Nach kalifornischen Gesetzen müssten Unternehmen in dem Bundesstaat vor der Gefahr warnen.

Firmen wie Starbucks, McDonald's und Dunkin' Donuts können bis zum 10. April Widerspruch einlegen.

(sda/me)

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