Im zweiten Geschäftsquartal stieg der Umsatz des US-Unternehmens um 11 Prozent auf den Rekordwert von 3,6 Milliarden Dollar. Der Gewinn legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 26 Prozent auf unter dem Strich 390 Millionen Dollar zu.

Der Umsatz blieb etwas hinter den Erwartungen der Branchenexperten zurück. Die Aktie gab deshalb nachbörslich mehr als zwei Prozent nach. Ein Analyst erklärte, nach dem zuletzt starken Geschäftsverlauf hätten viele Börsianer ihre Prognosen so hoch geschraubt, dass Starbucks sie kaum noch erfüllen könne. Seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr hob Starbucks etwas an.

Starbucks werde für Kunden in aller Welt immer wichtiger, sagte Firmenchef Howard Schultz am Donnerstag am Firmensitz in Seattle. Alleine von Januar bis März kamen 590 neue Läden hinzu, darunter 337 Geschäfte des übernommenen Teespezialisten Teavana. Zuletzt hatte Starbucks insgesamt knapp 18'900 Filialen, zwei Drittel davon auf dem amerikanischen Kontinent.

Anzeige

Boom in Asien

Am stärksten wuchs Starbucks zuletzt in Asien. Mittlerweile ist die Region fast so wichtig für Starbucks wie Europa. Hier stagnierte das Geschäft. Auch die Zahl der Läden in Europa, dem Nahen Osten und Afrika änderte sich in den ersten drei Monaten des Kalenderjahres kaum. Es waren knapp 1900.

Anders als im Vorjahreszeitraum verdiente Starbucks allerdings wieder Geld in Europa. Grösster Markt ist hier Grossbritannien. Starbucks hat sein Angebot mittlerweile weit über Kaffee und Kuchen ausgeweitet. Dazu trug auch der jüngste Zukauf des Teehändlers Teavana bei.

Starbucks hatte zuvor bereits bei einer Saftfirma und einer grossen Bäckerei zugeschlagen. Unter dem Namen Verismo verkaufen die Amerikaner seit ein paar Monaten auch Kaffeemaschinen für Kaffeekapseln.

(tke/jev/sda)